Gelnägel

Gelnägel – alle Infos und Tipps zum selbermachen

Unter dem Begriff ´Gelnägel´ versteht man per Definition die Verlängerung bzw. den Überzug der Fingernägel durch Gel, welches unter einer UV-Lampe oder LED-Lampe aushärtet. Dabei erfolgt eine Verschönerung und Verstärkung der Nägel, die bis zu 6 Wochen halten kann. Die am häufigsten genutzte Variante für diese Form der Modellage, ist das sogenannte Dreiphasensystem. Hier wird zuerst ein Grundiergel, danach ein Aufbaugel und zum Schluss ein Versiegelungsgel aufgetragen. Dabei haben die drei Gele meist eine andere Konsistenz und bilden zusammen den sogenannten Aufbau der Gelnägel-Modellage, der verantwortlich  für die Stabilität der Gelnägel ist. Man kann zum einen seine natürlichen Fingernägel nur verstärken (Naturnagelverstärkung) oder sie zusätzlich noch durch die Tip-Modellage oder Schablonen-Modellage verlängern.

Neben dem grundliegenden Aufbau der Modellage, kann man seine Gelnägel auch zusätzlich durch die beliebte French-Maniküre verschönern. Hierbei werden die Nagelspitzen entweder klassisch weiß oder bunt lackiert. Außerdem kann man seine Modellage noch durch jegliche Art von Nail-Art mehr Ausdruck verleihen. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, sodass man eine ganz individuelle und einzigartige Modellage der Gelnägel erzielen kann. Auf sozialen Netzwerken finden sich dazu zahlreiche Inspirationen und Tipps zu Glitzer, Schimmer, floralen und geometrischen Mustern, 3D-Nail-Art, Stamping, Sticker ect.

Doch egal wofür man sich entscheidet, für jeden ist das richtige dabei und es besteht kein Zweifel, dass Gelnägel für viele mittlerweile mehr als nur eine kleine Verschönerung der Fingernägel sind. Gerade wenn ihre Nägel ihnen meistens Probleme bereiten, ständig abbrechen und sie einfach unzufriedenen mit ihnen sind, kann eine Gelnägel-Modellage zu wunderschönen Fingernägeln verhelfen.

Gelnägel Methoden:

Schablonen-Modellage

Schablonen-Modellage

Die Schablonen werden zunächst abgezogen und leicht gebogen, sodass sie idealerweise bündig unter den Naturnagel angebracht werden können. Es ist besonders wichtig, das keine Lücke zwischen Schablone und Naturnagel gelassen wird, da das Gel ansonsten darunter laufen würde. Danach trägt man das Gel direkt auf die Schablone auf, in der gewünschten Form und Länge (auf der Schablone sind Hilfslinien). Der Vorteil an dieser Variante ist, das sich das Gel an den Naturnagel perfekt anpasst. Zum Schluss härtet man das Gel aus und fährt mit dem Aufbau der Nägel fort.

Naturnagelverstärkung

Naturnagelverstärkung

Diese Variante erfordert den geringsten Zeitaufwand und ist im Vergleich zu den anderen Methoden die simpelste. Hierbei trägt man das Gel schlichtweg auf die Naturnägel auf, dafür ist keine bestimmte Länge der Fingernägel nötig. Es ist nur wichtig, dass man mit dem Gel nicht an die Nagelhaut kommt. Deswegen sollte man eine kleine Lücke zwischen Nagelhaut und Modellage lassen. Das Gel wird dabei in der richtigen Reihenfolge aufgetragen, erst Grundiergel, dann der Aufbau und zum Schluss die Versieglung.

Tip-Modellage

Tip-Modellage

Hierbei werden die Fingernägel mit Kunstnägeln aus Plastik, auch  Tips genannt, verlängert. Dabei klebt man sie mit einem speziellen Nagelkleber auf die Naturnägel. Danach knippst und feilt man sie in die gewünschte Form. Dann verblendet man den Tip in den Naturnagel. Dies sollte vorsichtig mit einer Feile erfolgen, sodass der Tip mit den Naturnagel eine glatte Fläche bildet. Danach kann man mit dem Gelauftrag beginnen. Es kann vorkommen, dass man zunächst einige Tage braucht, um sich an die Tips zu gewöhnen.

Gelnägel Infos und Fakten

Gelnägel Infos

  • deine Gelnägel bestehen aus Grundiergel-, Aufbau- und Versieglungsschicht
  • professionelle Modellagen beschädigen deine Naturnägel kaum
  • sie sind bis zu 50 Mal stärker als deine natürlichen Fingernägel
  • der Auftrag ist geruchlos und dauert je nach Übung, Länge der Nägel und Nail-Art normalerweise 1-2 Stunden
  • gut gemachte Gelnägel halten bis zu einem Monat & müssen dann neu aufgefüllt werden
  • das Material kann nur durch Abfeilen entfernt werden
  • regelmäßiges Auffüllen ist deswegen sehr wichtig für die Stabilität der Nägel
  • man sollte seine Gelnägel bei wenig Erfahrung niemals selbst entfernen, sondern ein professionelles Studio besuchen!

Gelnägel selbermachen

Gelnägel selber machen

Gelnägel lieber im Studio oder ganz einfach zu Hause machen ?

Dies fragen sich wohlmöglich alle, die schon einmal in Erwägung gezogen haben, ihre Hände durch Gelnägel optisch zu verschönern. Zunächst möchte man meinen, dass die Modellage der Gelnägel zu Hause, preislich gesehen, von größerem Vorteil wäre. Gerade weil heutzutage zahlreiche qualitativ hochwertige Startersets auf dem Markt erhältlich sind. Doch für die Beantwortung dieser Frage, müssen alle Gesichtspunkte beachtet werden. Darunter fallen Zeitfaktor, Kosten, Entspannungsfaktor und das Ergebnis der Modellage.

Das heißt, bevor man sich entschließt, seine Gelnägel selbst zu modellieren, sollte man sich gründlich in die Materie einlesen! Dies kann durch Videos, Anleitungen, Erfahrungsberichte und letztendlich durch Ausprobieren erfolgen.

 

Anleitungen Schritt für Schritt erklärt!

Schritt für Schritt Anleitung

Allgemeine Anleitung für Anfänger

Bevor man mit der Modellage beginnt, muss man sich im Klaren sein, für welche Variante der Gelnägel man sich entscheidet. Möchte ich meine eigenen Nägel nur verstärken oder sie auch verlängern? Falls eine Verlängerung erwünscht ist, muss man sich zwischen der Tips-Modellage oder der Schablonen-Variante entscheiden.

Die Tips-Modellage mag für Anfänger leichter und schneller sein, jedoch kann es sein dass sie sich fremd anfühlen. Die Schablonen-Variante wäre anspruchsvoller, jedoch würde sich das Gel perfekt an die Naturnägel anpassen.

Phase 1: Naturnagel-Vorbereitung

Die Grundlage jeder langanhaltenden Gelnägel-Modellage, ist die gründliche Vorbereitung der Naturnägel. Man sollte die Vorbereitung der Naturnägel ernst nehmen und niemals überspringen, da sonst jegliche Mühe umsonst wäre.

Gelnägel Vorbereitung

Zuerst wird die Nagelhaut sanft zurückgeschoben, meist mit einem sogennanten Pro-Pusher. Mit ihm lässt sich ebenfalls die unsichtbare Nagelhaut auf dem Fingernagel problemlos entfernen. Danach feilt man die Nägel in die gewünschte Form und Länge und mattiert sie mit einem feinen Buffer leicht an. Der Feilstaub sollte mit einem Staubpinsel gründlich entfernt werden.

Wenn man seine Nägel verlängern möchte, dann klebt man jetzt die Tips an oder setzt die Schablonen an.

Phase 2: Gelmodellage

Jetzt fährt man mit der eigentlichen Gelmodellage fort. Sie besteht aus der Haft-, Aufbau- und der Versiegelungsschicht. Bei den verschiedenen Schichten kann man entweder mit einem Einphasen-Gel arbeiten oder mit drei separaten Gelen. Es ist besonders wichtig, eine Lücke zwischen Nagelhaut und Modellage zu lassen.

Zuerst trägt man das Grundiergel auf. Eine dünne und gut in den Nagel eingearbeitete Schicht reicht aus. Man arbeitet mit einem Pinsel und massiert das Gel in die Nägel, indem man den Pinsel wie beim Lackieren der Nägel einsetzt. Danach härtet man diese erste Schicht in der UV-Lampe aus und entfernt die dabei entstandene Schitzschicht nicht, da sie für die Haftung der nächsten Schicht bedeutsam ist.

Nun geht es weiter mit dem Aufbau. Es kann hilfreich sein, zunächst eine dünne Schicht Gel (Fließschicht) auf die Nägel aufzutragen. Danach nimmt man eine größere Menge Gel auf, und trägt diese auf den Stresspunkt, der sich ungefähr im hinteren Drittel des Nagels befindet, auf. Das Gel sollte mit einer locker schwebenden Bewegung gearbeitet werden. Hierbei sollte man darauf achten, dass das Gel an den Seiten dünn und am Stresspunkt am höchsten ist. Da dies gerade am Anfang eine Herausforderung ist, kann man die Nägel nacheinander arbeiten und in der UV-Lampe aushärten. Anschließend entfernt man die Schwitzschicht mit einem Cleaner.

Phase 3: Feilen und Fertigstellen

Jetzt feilt man die Nägel in Form – die Seiten sollten gleich dünn sein und mögliche Dellen sollten ausgeglichen werden. Um die Feilspuren zu beseitigen, benutzt man erneut einen Buffer und glättet den modellierten Aufbau. Zum Schluss wird der Feilstaub wieder entfernt.

Feilen und Fertigstellen

Der Abschluss der Modellage ist das Auftragen des Versieglungsgel. Danach lässt man es in der UV-Lampe aushärten, für einen starken Glanz sollte dies zweimal hintereinander pro Hand erfolgen. Dann nimmt man die Schwitzschicht ab und pflegt seine Hände mit Nagelöl und Handcreme.

 

Naturnagelverstärkung

Naturnagelverstärkung
Bei der Naturnagelverstärkung werden die Nägel nicht verlängert, sondern lediglich mit Gel überzogen. Man verstärkt die eigenen Fingernägel, deswegen ist es wichtig, dass man nicht zu dick arbeitet, da es ansonsten unnatürlich wirken kann.

Wer schöne Gelnägel ohne nervige Liftings will, muss sie gründlich vorbereiten !

Zuerst wird die Nagelhaut sanft zurückgeschoben, meist mit einem sogennanten Pro-Pusher. Mit ihm lässt sich ebenfalls die unsichtbare Nagelhaut auf dem Fingernagel problemlos entfernen. Danach sollte man seine natürlichen Fingernägel in Form feilen und mit einem Buffer mattieren, da die natürliche Fettschicht der Nägel kein gutes Haften des Gels ermöglicht. Der Feilstaub sollte mit einem Staubpinsel gründlich entfernt werden.

Phase 2: Gelmodellage

Es ist wichtig, das man bei jeder Schicht eine Lücke zur Nagelhaut lässt.
Man beginnt mit der Grundierschicht, die dünn in die Nägel eingearbeitet wird. Diese lässt man dann in der UV-Lampe aushärten. Die dabei entstandene Schwitzschicht wird nicht entfernt, da sie für das Haften der nächsten Schicht verantwortlich ist.

Nun modelliert man den Aufbau, indem man eine dünne Fließschicht auf die Nägel aufträgt und dann eine etwas größere Menge gleichmäßig auf den Stresspunkt verteilt. Die Menge an Gel hängt auch von der Länge der Nägel ab – je länger die Nägel, desto ausgesprägter sollte der Aufbau sein.

Nach dem Aushärten, wird die Schwitzschicht mit einem Cleaner und Zelletten entfernt.

Phase 3: Feilen und Fertigstellen

Jetzt werden der Aufbau und deine Gelnägel in Form gefeilt. Denn es sollen keine Unebenheiten auf der Nageloberfläche zu sehen sein. Außerdem müssen bei einer ordentlichen Modellage, die Seitenlinien bzw. die freien Enden deiner Nägel eine einheitliche Form haben. Zuletzt benutzt du einen Buffer, um die Feilspuren zu glätten. Den Feilstaub solltest du gründlich wegbürsten.

Zur Abrundung der Modellage, fehlt nur noch die Versieglungsschicht! Für stärkeren Glanz, härtest du deine Nägel lediglich zweimal hintereinander aus und entfernst die Schwitzschicht danach. Zur Pflege deiner Hände, sollte nun Nagelöl und eine reichhaltige Handcreme aufgetragen werden.

Schablonenmodellage

Schablonenmodellage

Phase 1: Naturnagel-Vorbereitung

Wer schöne Gelnägel ohne nervige Liftings will, muss sie gründlich vorbereiten !

Zuerst wird die Nagelhaut sanft zurückgeschoben, meist mit einem sogennanten Pro-Pusher. Mit ihm lässt sich ebenfalls die unsichtbare Nagelhaut auf dem Fingernagel problemlos entfernen. Danach sollte man seine natürlichen Fingernägel in Form feilen und mit einem Buffer mattieren, da die natürliche Fettschicht der Nägel kein gutes Haften des Gels ermöglicht. Der Feilstaub sollte mit einem Staubpinsel gründlich entfernt werden.

 

Phase 2: Verlängerung und Gelmodellage

Die Schablonen werden zunächst abgezogen und leicht gebogen, sodass sie idealerweise bündig unter den Naturnagel angebracht werden können. Es ist besonders wichtig, das keine Lücke zwischen Schablone und Naturnagel gelassen wird, da das Gel ansonsten darunter laufen würde. Dann biegt man das Schablonenende zusammen. Danach trägt man das Gel direkt auf die Schablone auf, in der gewünschten Form und Länge (auf der Schablone sind Hilfslinien). Zum Schluss härtet man das Gel aus und fährt mit dem Aufbau der Nägel fort.

Verlängerung und Gelmodellage

Es ist wichtig, das man bei jeder Schicht eine Lücke zur Nagelhaut lässt.
Man beginnt mit der Grundierschicht, die dünn in die Nägel eingearbeitet wird. Diese lässt man dann in der UV-Lampe aushärten. Die dabei entstandene Schwitzschicht wird nicht entfernt, da sie für das Haften der nächsten Schicht verantwortlich ist.

Nun modelliert man den Aufbau, indem man eine dünne Fließschicht auf die Nägel aufträgt und dann eine etwas größere Menge gleichmäßig auf den Stresspunkt verteilt. Die Menge an Gel hängt auch von der Länge der Nägel ab – je länger die Nägel, desto ausgesprägter sollte der Aufbau sein.

Nach dem Aushärten, wird die Schwitzschicht mit einem Cleaner und Zelletten entfernt.

Phase 3: Feilen und Fertigstellen

Gelnägel Feilen und Fertigstellen

Jetzt werden der Aufbau und deine Gelnägel in Form gefeilt. Denn es sollen keine Unebenheiten auf der Nageloberfläche zu sehen sein. Außerdem müssen bei einer ordentlichen Modellage, die Seitenlinien bzw. die freien Enden deiner Nägel eine einheitliche Form haben. Zuletzt benutzt du einen Buffer, um die Feilspuren zu glätten. Den Feilstaub solltest du gründlich wegbürsten.

Zur Abrundung der Modellage, fehlt nur noch die Versieglungsschicht! Für stärkeren Glanz, härtest du deine Nägel lediglich zweimal hintereinander aus und entfernst die Schwitzschicht danach. Zur Pflege deiner Hände, sollte nun Nagelöl und eine reichhaltige Handcreme aufgetragen werden.

 

Tip-Modellage
Phase 1: Naturnagel-Vorbereitung:

Wer schöne Gelnägel ohne nervige Liftings will, muss sie gründlich vorbereiten !

Zuerst wird die Nagelhaut sanft zurückgeschoben, meist mit einem sogennanten Pro-Pusher. Mit ihm lässt sich ebenfalls die unsichtbare Nagelhaut auf dem Fingernagel problemlos entfernen. Danach sollte man seine natürlichen Fingernägel in Form feilen und mit einem Buffer mattieren, da die natürliche Fettschicht der Nägel kein gutes Haften des Gels ermöglicht. Der Feilstaub sollte mit einem Staubpinsel gründlich entfernt werden.

Phase 2: Verlängerung & Gelmodellage

Man wählt die Tips passend für jeden Nagel aus. Sollte eine bestimmte Größe nicht passen, nimmt man einen größeren Tip un feilt ihn zurecht. Man sollte niemals einen zu kleinen Tip auf die Nägel kleben. Sind alle Größen ausgewählt, klebt man die Plastiktips auf die Fingrnägel. Es reichen ein bis zwei Tropfen auf der vorgesehenen Klebefläche. Dann drückt man ihn mit leichtem Druck komplett auf den Naturnagel, sodass keine Luftbläschen unter dem Tip entstehen.

Es ist wichtig, das man bei jeder Schicht eine Lücke zur Nagelhaut lässt. Man beginnt mit der Grundierschicht, die dünn in die Nägel eingearbeitet wird. Diese lässt man dann in der UV-Lampe aushärten. Die dabei entstandene Schwitzschicht wird nicht entfernt, da sie für das Haften der nächsten Schicht verantwortlich ist.

Nun modelliert man den Aufbau, indem man eine dünne Fließschicht auf die Nägel aufträgt und dann eine etwas größere Menge gleichmäßig auf den Stresspunkt verteilt. Die Menge an Gel hängt auch von der Länge der Nägel ab – je länger die Nägel, desto ausgesprägter sollte der Aufbau sein. Nach dem Aushärten, wird die Schwitzschicht mit einem Cleaner und Zelletten entfernt.

Phase 3: Feilen und Fertigstellen

Jetzt werden der Aufbau und deine Gelnägel in Form gefeilt. Denn es sollen keine Unebenheiten auf der Nageloberfläche zu sehen sein. Außerdem müssen bei einer ordentlichen Modellage, die Seitenlinien bzw. die freien Enden deiner Nägel eine einheitliche Form haben. Zuletzt benutzt du einen Buffer, um die Feilspuren zu glätten. Den Feilstaub solltest du gründlich wegbürsten.

Zur Abrundung der Modellage, fehlt nur noch die Versieglungsschicht! Für stärkeren Glanz, härtest du deine Nägel lediglich zweimal hintereinander aus und entfernst die Schwitzschicht danach. Zur Pflege deiner Hände, sollte nun Nagelöl und eine reichhaltige Handcreme aufgetragen werden.

Gelnägel Startersets – Was wird benötigt?

Gelnägel Starterset
Wenn man sich entschließt, seine Gelnägel zu Hause selber zu machen, dann fragt man sich natürlich: Welches Starterset eignet sich für mich? Was muss ich beim Kauf beachten? Welcher Hersteller ist der beste?

Natürlich sind diese Fragen berechtigt, doch es gibt keine genauen Antworten! Es gibt zahlreiche verschiedene Startersets, unzählige Onlineshops und große Preisspannen. Man kann deswegen nicht immer von hoher Qualität sprechen, nur weil der Preis höher ist. Was einem bei der Entscheidung helfen kann, sind Erfahrungsberichte. Zunächst sollte man sich also am besten in speziellen Foren, die sich auf das Thema Nagelmodellage beziehen, wie zum Beispiel www.beautynails-forum.de. Man kann sich dort mit anderen austauschen und auch Tipps und Tricks von anderen Nageldesignern holen.

Das ideale Starterset für Anfänger

Natürlich gehören zu einem guten Starterset, qualitativ hochwertige Produkte, die einem nicht schaden. Außerdem möchte man bestenfalls nicht zahlreiche Dinge dazukaufen, weswegen es sich mehr lohnt, sich gleich ein umfangreiches Starterset zu beschaffen. Dadurch kann man noch mehr sparen, als man es ohnehin schon tut. Es versteht sich, dass nicht nur der hohe Preis ausschlaggebend für Qualität ist, deswegen sollte man dringend Erfahrungsberichte lesen und sich über die Produkthersteller informieren!

Die unterschiedlichen Gel-Systeme

  • Zum einen gibt es das 1-Phasen-System. Hierbei verwendet man für alle 3 Schichten, ein und das selbe Gel. Dies ist praktisch, doch kann auch fordernd sein, da die Konsistenz solcher Einphasengele meist sehr flüssig ist. Das Gel kann also viel leichter in die Seitenränder laufen.
  • Dann gibt es natürlich das klassiche 3-Phasensystem, bei dem man für jede Schicht der Modellage ein anderes Gel verwendet. Gerade für Anfänger eignet sich dieses System, da beispielsweise Aufbaugele besonders dickflüssig sind, damit ein Verlaufen bestmöglich vermieden werden kann.

Unabhängig für welches System man sich entscheidet, keines ist besser oder schlechter. Man muss einfach für sich selbst herausfinden, womit man besser zurecht kommt. Zahlreiche Onlineshops bieten die Gele in Probegrößen an, sodass man zuerst testen kann, womit man besser arbeiten kann.

Die Naturnagelvorbereitung

Ein grundliegendes Element dieses Schritts ist ein Pro-Pusher aus Metall. Man kann mit ihm nicht nur die Nagelhaut zurückschieben, sondern auch die unsichtbare Nagelhaut auf dem Nagel entfernen. Deswegen sollte man sich dies dringend nachkaufen, wenn das Starterset keinen Pro-Pusher beinhaltet. So wird deine mühevolle Modellage nicht durch verhasste Liftings zerstört.

Des weiteren zählt der sogenannte Buffer zu einem festen Bestandteil jedes Startersets. Mit ihm mattiert man den Naturnagel und entfernt die natürliche Fettschicht der Nageloberfläche.

Besonders wichtig ist es auch, einen Primer zum Entfetten des Naturnagels zu verwenden, da es ansonsten Probleme beim Haften der Modellage geben kann. Hierbei darf der Primer nur auf dem Naturnagel verwendet werden. Es ist ungemein wichtig, dass man darauf achtet, dass er keinen Kontakt zur Haut hat!

Das richtige UV-Gerät

UV-Geräte für Gelänge

Bildnachweis: fotolia.com © igor_kell

Das ideale UV-Gerät für den Gebrauch Zuhause hat 4 Röhren á 4 Watt. Die Aushärtungszeit des Gels beträgt bei solchen Lampen nur zwei Minuten und ist somit schnell und komfortabel.

Wie mit jedem Utensil, sollte man auch gut mit seiner UV-Lampe umgehen. Dazu gehört das Desinfizieren des Bodens in regelmäßigen Abständen, da sich mehr Bakterien darin ansammeln können, als man denkt!

Entfernen der Schwitzschicht

Auf diese zwei Artikel kann man wohlkaum verzichten – Cleaner & Zeletten! Mit ihnen entfernt man die klebrige Schwitzschicht, der Cleaner ist hierbei eine Flüssigkeit die Desinfektion ähnelt. Jedes Standard-Starterset beinhaltet diese zwei Artikel normalerweise.

Feilen mit unterschiedlichen Körnungen

Man sollte wissen, welche Aufgabe die Feilen mit ihren unterschiedlichen Körnungen haben. Dabei ist wichtig das man sich merkt, je höher die Grit-Zahl , desto feiner ist die Feile.

  • 100/100 Grit – Diese Körnung wird nur zum Kürzen von Gel- oder Acrynägel angewendet. Sie wäre viel zu grob für die natürlichen Fingernägel!
  • 100/180 Grit – Die feine Seite kann man für das Befeilen des Aufbaus verwenden. Die andere Seite ist für das Kürzen geeignet.
  • 180/180 Grit – Ideal um Tips in den Naturnagel zu blenden.
  • 240er Grit – Damit kann man Feilspuren auf der Modellage ausgleichen und sie glätten.

Man sollte im Besitz von Feilen mit verschiedenen Körnungen sein, da diese meist sehr billig sind, sollte dies kein Problem sein.

Do´s und Dont´s bei Gelnägeln

Do's und Dont's bei Gelnägel

  • bei Kontakt mit Wasser, Schmutz & Putzmitteln stets Handschuhe tragen!
  • Alltagsaufgaben mit Vorsicht bewältigen und Nägel nicht als Werkzeug dabei benutzen!
  • regelmäßige Pflege der Nagelhaut durch Öl, Handcreme ect.!
  • zur Aufrechterhaltung des Glanzes, Klarlack auftragen!
  • Solarium und Zigaretten vermeiden, da sie das Gel gelblich verfärben!
  • Verfärbungen mit einer Mischung aus Backpulver und Zitrone entfernen!
  • gelegentliches Feilen der Ränder ist nicht verkehrt!
  • Gelnägel niemals selber entfernen!
  • bei Liftings, also Luftblasen unter der Modellage, bestenfalls ein Nagelstudio aufsuchen!

Der Unterschied zwischen Gel- und Acrylnägel

Gelnägel und Acrylnägel Vergleich

Hierbei liegt der grundliegende Unterschied in der Verarbeitung. Bei Gel handelt es sich um flüssiges Acrylat, das direkt auf die Nägel aufgetragen wird und unter einer LED-Lampe oder UV-Lampe aushärtet. Bei Acrylnägeln wird die Modelliermasse unmittelbar vor dem Auftrag angemischt. Dabei wird ein Pulver (clear, rosé, verschiedene Farben, Glitzer/Schimmer, Make-up etc.) mit einer Flüssigkeit (Liquid) zusammengemischt. Dadurch entstehen Bällchen, die dann auf die Nägel aufgetragen und verstrichen werden. Die Modellage härtet relativ schnell an der Luft aus, weswegen der Auftrag auch zügig erfolgen muss.

Acryl ist nach dem Aushärten an der Luft sehr stabil und somit auch unflexibel. Gel hingegen ist nach dem Aushärten flexibler und somit auch etwas elastischer. Solange professionell gearbeitet wird, ist es egal für welche Variante man sich entscheidet, da beides gleich gut hält. Der einzige Unterschied ist, dass die Modellage mit Acryl einen Geruch hervorruft, den die meisten als unangenehm empfinden. Gel hingegen ist vollkommen geruchlos.

Auch beim Entfernen zeigen sich gewisse Unterschiede. Acryl wird angefeilt und anschließend durch Aceton abgelöst. Gel kann nur durch komplettes Abfeilen entfernt werden, jedoch nie zu 100%. Es werden circa 20% der Modellage auf dem Naturnagel übrig gelassen, da man ansonsten den Naturnagel mit befeilen müsste.

Gel- oder Acrylnägel – Für was soll ich mich entscheiden ?

Gelnägel oder Acrylnägel
Es ist schwierig zu sagen, ob die Acrylnägelmodellage oder Gelnägelmodellage die geeignetere Methode ist. Beide Materialien bringen Vor- sowie Nachteile mit sich. Professionell gemachte Modellagen beider Materialien halten aber gleich gut. Man muss hierbei für sich selbst herausfinden, mit welchem Material man besser zurechtkommt. Acrylnägel eignen sich besonders beispielsweise bei langen Kunstnägeln, da man sie dünn modellieren kann und somit ein natürlicher Look erzielt werden kann. Des Weiteren kann man die beliebte 3D-Modellage bei Acrylnägeln anwenden, bei der Blumen etc. aus Acryl auf den Nagel modelliert werden. Gelnägel sind fleixibel und bieten sich besonders an, wenn es häufiger vorkommt das man sich mit seinen Nägeln stößt. Außerdem sollte man sich eher für Gelnägel entscheiden, wenn man den Geruch bei der Modellage von Acrylnägeln nicht verträgt oder als störend empfindet.

Nichtsdestotrotz kann bei der Beantwortung dieser Frage eine oftmals kostenlose Beratung im Nagelstudio helfen, da ganz individuell geschaut wird welches Material sich eher für einen eignet. In der Regel bieten Nagelstudios auch an, einen Probenagel anzufertigen, sodass man sich die Kosten für eine komplette Modellage sparen kann, wenn man noch nicht sicher ist für welches Material man sich entscheidet.

 

Gelnägel Galerie

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Gelnägel Kosten

Gelnägel Kosten

 

Was kostet eine Nagelmodellage im Studio oder Zuhause?

Natürlich kann man vorab schon einmal erwähnen, dass sich hier rein vom preislichen Faktor aus gesehen, die Modellage der Gelnägel zu Hause mehr lohnen würde.

Die günstigsten Startersets fangen schon bei etwa 50€ an – so viel bezahlt man für eine professionelle Gelnägel-Modellage im Studio, die einen Monat hält. Wenn man sich für ein besonderes Event für Gelnägel entschließt, dann lohnt sich der Gang zum Studio definitiv mehr. Man kann sich zurücklehnen und bei guten Studios sicher sein, dass das Ergebnis zufriedenstellend sein wird.

Doch wenn man Gelnägel für längere Zeit in Erwägung zieht, dann ist die Modellage zu Hause eine effiziente Methode, mit der man sehr viel Geld sparen kann! Es gibt sehr oft Onlineaktionen, bei denen Gele, Nail-Art, Pinsel etc. stark reduziert werden und man sich zu Hause sein kleines eigenes Reich errichten kann. Um Ergebnisse die einen dann noch zufrieden stellen zu erzielen, hilft nur Übung!

Nagelmodellage Preise

  • durchschnittlich ca. 30- 60 € (Preisspanne deswegen so groß, weil es darauf ankommt, was für ein Studio besucht wird)
  • Auffüllen der alten Modellage ist meist billiger, weswegen man mit ca. 25-45€ rechnen sollte.

Nail-Art Preise

  • Glitzer, Strasssteine, Stamping, 3D-Figuren, Sticker, Muster ect. 1-2€ pro Nagel

Reparaturen

  • 2-4€ pro Nagel
  • anfallende Reparaturen in ersten Tagen meistens kostenlos

 

Bildernachweis: fotolia.com © elena1110

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